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Einnahme von Antioxidantien und Spermienqualität
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Kein Krebs durch Kinderwunschbehandlungen
Kein erhöhtes Thrombose-Risiko durch Kinderwunschbehandlungen
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Einnahme von Antioxidantien und Zeit bis zur Schwangerschaft
Kein erhöhtes Risiko für Herz-/Kreislauferkrankungen durch Kinderwunschbehandlung
Kein erhöhtes Krebsrisiko bei Kindern nach künstlicher Befruchtung
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Wie wahrscheinlich sind Mehrlingsschwangerschaften bei IVF?

 
Immer wieder werden wir gefragt, ob das Risiko einer Mehrlingsschwangerschaft bei Kinderwunschbehandlungen erhöht ist und, wenn ja, wie hoch es tatsächlich ist. Dabei interessiert nicht allein das Risiko pro Behandlungszyklus, sondern insbesondere die kumulative Wahrscheinlichkeit einer Mehrlingsschwangerschaft nach mehreren Behandlungszyklen.
Eine US-amerikanische Studie hat die kumulative Wahrscheinlichkeit für Mehrlings-Lebendgeburten in einer retrospektiven Kohortenstudie mit über 10.000 Frauen untersucht. Diese wurden zwischen 2000 und 2010 ab dem Zeitpunkt ihrer ersten IVF Behandlung (mit frischen Eizellen ohne Spendersamen) bis zur ersten Lebendgeburt bzw. bis zum Behandlungsende nach bis zu sechs Behandlungszyklen (mit frischen und kryokonservierten Eizellen) nachbeobachtet. Die durchschnittliche Anzahl der transferierten Embryonen stieg von 2,1 im ersten Zyklus schrittweise auf 2,6 im sechsten Zyklus.

Von den insgesamt 5.433 Lebendgeburten in der Kohorte waren 71% Einlinge, 27% Zwillinge und etwas weniger als 2% Drillinge. Nach drei IVF Zyklen lag die kumulative Lebendgeburtenrate bei 53%. Davon waren 38% Einlinge, 15% Zwillinge und rund 1% Drillinge. Nach sechs IVF Zyklen war die kumulative Lebendgeburtenrate 74%. Hiervon waren 53% Einlinge, 20% Zwillinge und etwas mehr als 1% Drillinge. Mit 5 % nach drei IVF Zyklen und 10% nach sechs Behandlungszyklen hatten Frauen über 39 Jahre die geringste kumulative Inzidenz von Mehrlingsgeburten.

Die kumulative Lebendgeburtenrate von Zwillingen verdoppelte sich vom ersten bis zum dritten Zyklus von 7% auf 15%. Vom dritten bis zum sechsten Behandlungszyklus war der Anstieg nicht mehr ganz so groß (15% - 20%). Ähnlich verhielt es sich mit der kumulativen Lebendgeburtenrate von Drillingen, wobei sich hier die Rate auch vom dritten bis sechsten Behandlungszyklus noch einmal verdoppelte (0,7% - 1,3%). Insgesamt war die Zahl von Drillingen jedoch sehr gering.

Es lässt sich also festhalten, dass die kumulative Lebendgeburtenrate insgesamt sehr hoch war und die Inzidenz von Mehrlingsschwangerschaften/-geburten verhältnismäßig gering.
Für weitere Informationen zu dieser Studie und Beratung zum Thema Kinderwunschbehandlung und Mehrlingsschwangerschaften sprechen Sie uns gerne an!


Quelle
Malizia BADodge LEPenzias ASHacker MR. The cumulative probability of liveborn multiples after in vitro fertilization: a cohort study of more than 10,000women. Fertil Steril. 2013 Feb;99(2):393-9. doi: 10.1016/j.fertnstert.2012.10.018. Epub 2012 Nov 8.



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