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Einnahme von Antioxidantien und Spermienqualität
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Kein erhöhtes Thrombose-Risiko durch Kinderwunschbehandlungen
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Rauchen stört den Histon-Protamin-Austausch bei der Spermienbildung
Einnahme von Antioxidantien und Zeit bis zur Schwangerschaft
Kein erhöhtes Risiko für Herz-/Kreislauferkrankungen durch Kinderwunschbehandlung
Kein erhöhtes Krebsrisiko bei Kindern nach künstlicher Befruchtung
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Wie sicher sind künstliche Befruchtungen
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Kryokonservierte oder frische Embryos?
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Wie sicher sind künstliche Befruchtungen?

 

Kinderwunsch-Behandlungen mittels künstlicher Befruchtung (In-vitro-Fertilisation (IVF) und Intrazytoplasmatischer Spermieninjektion (ICSI)) werden mittlerweile seit rund 30 Jahren angewendet. Rund vier Millionen Kinder weltweit sind durch entsprechende Verfahren gezeugt worden. Zahlreiche Studien wurden in dieser Zeit durchgeführt, zum einen um die Erfolgschancen (also die Schwangerschafts- und Geburtenrate) zu beurteilen und zum anderen um die Sicherheit (also mögliche Gesundheitsrisiken für die Patientinnen und deren Kinder) zu untersuchen.

Der schwedische Wissenschaftler Prof. Dr. Karl-Gösta Nygren, Vorsitzender eines internationalen Komitees zur Überwachung von reproduktionsmedizinischen Verfahren, hat kürzlich eine aufwendige Literatur-Überblicksarbeit veröffentlicht, in der er die Ergebnisse der wichtigsten IVF-Studien der letzten 30 Jahre zusammengefasst und bewertet hat.

Insgesamt konnte Prof. Nygren zeigen, dass künstliche Befruchtungen zwar mit geringfügig erhöhten Risiken in einzelnen Bereichen einhergehen, diese aber als niedrig einzustufen seien. Mitunter seien diese Risiken auch darauf zurückzuführen, dass es sich um Patienten/innen handele, die schon zuvor reproduktionsmedizinische Probleme hatten. Die Risiken, die mit Mehrlingsgeburten einhergehen, konnten zudem seit der Einführung des so genannten ‚single embryo transfer (SET)‘-Verfahrens, bei dem nur ein Embryo übertragen wird gesenkt werden.

Generell bleibt anzumerken, dass man nie - auch nicht bei normalen Schwangerschaften - von einer absoluten Risikolosigkeit ausgehen kann. Zudem werden auch in Zukunft weiterhin Studien durchgeführt müssen. Unter Berücksichtigung dieser Vorgaben, können IVF/ICSI-Behandlungen nach dem derzeitigen Forschungsstand zusammenfassend jedoch als ‚sicher‘ bewertet werden.

Die Ergebnisse seiner Arbeit stellte Dr. Nygren auch im Rahmen des ‚World Congress of Fertility and Sterility‘ in München vor, an dem auch unser Ärzte-Team aus dem Centrum für Kinderwunsch Pforzheim teilnahm. Falls Sie vor oder während einer Kinderwunschbehandlung bei uns Fragen oder Beratungsbedarf zu diesem Thema haben, können Sie sich jederzeit gerne an unsere Ärzte wenden.

 

 

Quelle: Nygren, K.-G. (2010) Thirty Years Now – But Can We Say IVF is Safe? On the Clinical Significance and Durability of Current Knowledge. Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2010; 7 (4): 225–228.




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