Kein erhöhtes Endometrium-und Ovarialkarzinom-Risiko durch Fertilitäts-Medikamente
Einnahme von Antioxidantien und Spermienqualität
2. Seminar für MFA am 20.10.2012
Mehr Kassenleistungen für Kinderwunschpaare
Spermienqualität hängt vom BMI und Hüftumfang ab
Wiederholte Kinderwunschbehandlungen genauso erfolgreich wie natürliche Empfängnis
Kaffeekonsum während Kinderwunschbehandlung
Wie gut stehen die Erfolgschancen bei männlich bedingter Unfruchtbarkeit?
Kein Krebs durch Kinderwunschbehandlungen
Kein erhöhtes Thrombose-Risiko durch Kinderwunschbehandlungen
PID-Debatte: Zwischenstand
Kinderwunschbehandlung kann biologische Uhr nicht zurückdrehen
Übergewicht im Kindesalter kann Fertilität beeinträchtigen
Erstattung von Kinderwunschbehandlungen auch bei Unverheirateten
Rauchen stört den Histon-Protamin-Austausch bei der Spermienbildung
Einnahme von Antioxidantien und Zeit bis zur Schwangerschaft
Kein erhöhtes Risiko für Herz-/Kreislauferkrankungen durch Kinderwunschbehandlung
Kein erhöhtes Krebsrisiko bei Kindern nach künstlicher Befruchtung
Liegenbleiben nach ET führt nicht zu höheren Schwangerschafsraten
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Amalgam-Füllungen schädlich für Fruchtbarkeit
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Neues Kulturmedium verbessert Befruchtungsraten
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Wie gut stehen die Erfolgschancen bei männlich bedingter Unfruchtbarkeit?

 
Viele Studien zum Erfolg von Kinderwunschbehandlungen berücksichtigen häufig vorwiegend Sterilitätsursachen bei der Frau. Unerfüllter Kinderwunsch ist jedoch immer ein Problem das beide Partner betrifft, weshalb der Einfluss von männlicher Unfruchtbarkeit genauso berücksichtigt werden sollte. Aus diesem Grund hat sich nun eine französische Forschergruppe aus Toulouse speziell mit dem Einfluss männlicher Unfruchtbarkeit auf die Geburtenrate nach reproduktionsmedizinischer Behandlung beschäftigt.
 
Die Wissenschaftler führten hierzu für den Zeitraum von 2000 bis 2008 eine historische Kohortenstudie mit 1.131 Paaren durch, bei denen die Ursache der Kinderlosigkeit ausschließlich beim Mann lag. Dabei wurde die Häufigkeit der Lebendgeburten während und in einem Nachbeobachtungszeitraum von 4-9 Jahren nach der Behandlung beobachtet.
 
Von den betroffenen Paaren waren am Ende der Beobachtungszeit 56% Eltern geworden (wenn man Adoption mitberücksichtigt waren es 60%). Von diesen Kindern waren 30% mittels ICSI, 29% spontan, 15% mittels anderer Behandlungsmethoden (z.B. medikamentös oder operativ), 14% mittels Intrauteriner lnsemination (IUI), 6% mittels IVF und 6% mittels künstlicher Befruchtungen mit Spendersamen gezeugt worden.
 
Bei Paaren die jünger als 35 Jahre alt waren lag die kumulative Erfolgsrate über 9 Jahre bei 64% (95% Konfidenzintervall (KI) 60-67). Ältere Paare erreichten eine entsprechende Erfolgsrate von 31% (KI 24–39).
 
Die Forscher konnten also herausfinden, dass mehr als die Hälfte der Paare, die sich aufgrund von männlichen Unfruchtbarkeitsproblemen einer Kinderwunschbehandlung unterzieht am Ende Eltern werden. Höheres Alter nicht nur der Frau, sondern auch des Mannes ist dabei einer der Hauptrisikofaktoren kinderlos zu bleiben.
 
Wir möchten Sie daher an dieser Stelle dazu ermutigen, wenn Sie Probleme haben schwanger zu werden, sich möglichst frühzeitig von einem Facharzt beraten, untersuchen und, wenn indiziert, behandeln zu lassen. Ein Erstgespräch bei uns ist ganz unverbindlich. Oder kommen Sie doch einfach einmal bei einem unserer Informationsabende vorbei. Wir unterstützen Sie gerne bei der Verwirklichung Ihres Kinderwunsches!
 

Quelle: 
Walschaerts MBujan LIsus FParinaud JMieusset RThonneau P. Cumulative parenthood rates in 1735 couples: impact of male factor infertility. Hum Reprod. 2012 Apr;27(4):1184-90. Epub 2012 Jan 23.



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