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Einnahme von Antioxidantien und Spermienqualität
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Amalgam-Füllungen schädlich für Fruchtbarkeit
Praxis-Urlaub 17.08.2013 - 31.08.2013
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2. Seminar für MFA am 20.10.2012
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Physische Aktivität und Sport bei Kinderwunsch und Kinderwunschtherapie  

Eine Frage beschäftigt unsere Kinderwunschpaare immer wieder: ist Sport während einer Kinderwunschbehandlung förderlich oder eher hinderlich? Wie viel körperliche Aktivität ist empfehlenswert?

Prof. Dr. Georg Griesinger, Oberarzt am Universitären Kinderwunschzentrum Lübeck und an der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Lübeck hat sich in einem aktuellen Überblicksartikel in der Fachzeitschrift „Gynäkologische Endokrinologie“ mit dieser Thematik intensiv befasst. Die Frage, ob man sich unmittelbar nach einem Embryotransfer körperlich betätigen darf ist gut untersucht: Physische Aktivität nach Embryotransfer hat keinen Einfluss auf die Schwangerschaftswahrscheinlichkeit nach IVF.

Im Hinblick auf eine langfristige / regelmäßige sportliche Betätigung bestätigt Prof. Griesinger, dass moderate sportliche Betätigung bei stark übergewichtigen Frauen mit Zyklen ohne Eisprung in Kombination mit Gewichtsreduktion die Ovarfunktion günstig beeinflussen kann. Zu viel des Guten kann jedoch auch schaden. So deuten Studienergebnisse ferner darauf hin, dass eine intensive Sportausübung das Risiko für ungewollte Kinderlosigkeit möglicherweise sogar steigern kann und dass intensives kardiovaskuläres Training mit einer Verringerung der Schwangerschaftswahrscheinlichkeit einher geht. Jedoch zeigt sich auch hier, dass moderates Training generell eher mit einem positiven Behandlungsergebnis assoziiert zu sein scheint.

Moderate sportliche Aktivität wirkt sich also tendenziell positiv auf den Behandlungserfolg aus und ist insbesondere bei übergewichtigen Frauen sehr empfehlenswert.

 

Quelle:

Griesinger G. (2010): Physische Aktivität und Sport bei Kinderwunsch und Kinderwunschtherapie. Gynäkologische Endokrinologie. Volume 8, Number 4, 248-252, DOI: 10.1007/s10304-010-0371-0




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