Kein erhöhtes Endometrium-und Ovarialkarzinom-Risiko durch Fertilitäts-Medikamente
Rauchen stört den Histon-Protamin-Austausch bei der Spermienbildung
Einnahme von Antioxidantien und Spermienqualität
Antioxidantien verbessern nicht die Fruchtbarkeit
Liegenbleiben nach ET führt nicht zu höheren Schwangerschafsraten
Kein erhöhtes Krebsrisiko bei Kindern nach künstlicher Befruchtung
Kein erhöhtes Risiko für Herz-/Kreislauferkrankungen durch Kinderwunschbehandlung
Amalgam-Füllungen schädlich für Fruchtbarkeit
Praxis-Urlaub 17.08.2013 - 31.08.2013
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Übergewicht im Kindesalter kann Fertilität beeinträchtigen
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Kaffeekonsum während Kinderwunschbehandlung
2. Seminar für MFA am 20.10.2012
Kinderwunschbehandlung kann biologische Uhr nicht zurückdrehen
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Kein Krebs durch Kinderwunschbehandlungen
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Kein erhöhtes Thrombose-Risiko durch Kinderwunschbehandlungen
IVF Schwangerschaften bei Frauen mit Endometriomen
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Neues Kulturmedium zur Verbesserung der Befruchtungsrate von Eizellen  

Die durchschnittliche Befruchtungsrate von Eizellen, die über eine Follikelpunktion gewonnen werden liegt, unabhängig von der Methode IVF oder ICSI, zwischen 50-70%. D.h. von 10 Eizellen kann an 5 bis 7 eine Befruchtung nachgewiesen werden. Da es sich hierbei um Durchschnittswerte handelt, besteht auch die Möglichkeit, dass es entweder zu keiner Be-fruchtung der Eizellen kommt oder nur ein geringer Prozentsatz (10-33%) befruchtet wird.

Ziel einer kürzlich durchgeführten Studie war es, mit Hilfe eines neuen Mediums, die Be-fruchtungsraten zu verbessern. Das neuartige Medium erleichtert den Einstrom von Ca2+- ein wichtiges Signal im Zellgeschehen- in den Eizellen nach z.B. durchgeführter ICSI. Der Einsatz des neuen Mediums führte zu einer signifikanten Erhöhung der Befruchtungsrate:

  1. bei Paaren mit ausbleibender Befruchtung
  2. bei Paaren mit schwerer Einschränkung der Spermienqualität
  3. bei Paaren mit schlechter Befruchtungsrate zwischen 10 und 33 %
  4. bei Paaren mit einer mittelmäßigen Befruchtungsrate zwischen 33-50 %

Es zeigte sich, dass das neue Kulturmedium die Fertilisationsraten insbesondere bei den Gruppen 1-3 signifikant erhöhte. Insgesamt ergab sich für alle Gruppen im Durchschnitt eine klinische Schwangerschaftsrate von 36% und eine Implantationsrate von rund 29%. Neben den hohen Erfolgsraten bestehen weitere Vorteile des neuen Kulturmediums in seiner langen Haltbarkeit und dem einfachen Handling.

Am 2. Juni 2010 kam Peter als erstes Baby nach der Anwendung des neuen Mediums zur Welt.




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