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Kinderwunschbehandlung kann biologische Uhr nicht zurückdrehen
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Einnahme von Antioxidantien und Zeit bis zur Schwangerschaft
Kein erhöhtes Risiko für Herz-/Kreislauferkrankungen durch Kinderwunschbehandlung
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Kinderwunsch in Deutschland nimmt wieder zu

 

Erstmals seit vielen Jahren wünschen sich wieder mehr Deutsche ein Kind. Zu diesem Ergebnis kam die repräsentative Befragung „Monitor Familienleben 2010“, die vom Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Bundesfamilienministeriums durchgeführt wurde.

Demzufolge gaben 52% der Kinderlosen unter 50 Jahren an, sie wollten „bestimmt“ Kinder – neun Prozent mehr als bei der gleichen Befrage zwei Jahre zuvor. Auch der Anteil der Befragten, die bereits Kinder hatte und „bestimmt weitere Kinder“ haben wollte stieg von neun auf zwölf Prozent. Auch bei der Gruppe derer, die nach eigenen Angaben „vielleicht“ weitere Kinder wollte, gab es ein leichtes Plus von zwölf auf 13%. Die Zahl der Personen ohne Kinderwunsch blieb mit rund 20% im Vergleich zu 2008 konstant.

Die Befragung umfasste auch noch weitere Aspekte rund um die Entwicklung des Familienlebens in Deutschland. So gaben z.B. viele der Befragten an, dass sie sich eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Deutschland wünschen. 34% der befragten Mütter sagten aus, dass sie Beruf und Familie nur schlecht miteinander vereinbaren können. 56% von ihnen wünschten sich an die Arbeitszeiten angepasste Betreuungszeiten von Kindergärten und Schulen, 54% eine Ganztagsbetreuung von Kindern und 53% eine stärkere finanzielle Förderung. Darüber hinaus würden 60% der Väter und 41% der Mütter gerne ihre Arbeitszeit reduzieren. Insgesamt war den Befragten eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf tendenziell wichtiger als z.B. Steuersenkungen oder die Gesundheitsreform.

Mit dem steigenden Kinderwunsch ist gleichzeitig das Maß der Bedingungen für den Entschluss zum Kind geringer geworden. So hat unter anderem der Faktor ‚finanzielle Ressourcen‘ an Bedeutung verloren: Während 2007 noch 63% aller Befragtem angaben, dass vor dem Entschluss zum Kind die finanzielle Situation gut sein müsse, lag der entsprechende Anteil 2010 nur noch bei 56%. Zudem sank der Anteil derer, die der Meinung waren, dass beide Partner vor der Familiengründung ihre Berufsausbildung abgeschlossen haben müssten von 52 auf 42%.

 

Quellen:

Welt online (2010): Deutsche haben wieder mehr Mut zum Kinderkriegen. Online verfügbar unter http://www.welt.de/politik/deutschland/article9309810/Deutsche-haben-wieder-mehr-Mut-zum-Kinderkriegen.html?wtmc=RSS (zuletzt geprüft am 30.12.2010)

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) (2010): Kinderwunsch in Deutschland wieder stärker. Online verfügbar unter http://www.familienplanung.de/service/nachrichten/einzelansicht/artikel/kinderwunsch-in-deutschland-wieder-staerker/ (zuletzt geprüft am 30.12.2010)




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