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Kein erhöhtes Risiko für Herz- / Kreislauferkrankungen durch Kinderwunschbehandlung

 

Viele Patientinnen fragen uns immer wieder nach möglichen Neben- und Langzeitwirkungen der Kinderwunschtherapie. Der Frage nach dem Risiko für Herz- / Kreislauferkrankungen nach künstlicher Befruchtung wurde unlängst in einer sehr großen bevölkerungsbezogenen Studie in Kanada nachgegangen.

Diese Kohortenstudie untersuchte über eine Million Frauen, die zwischen 1993 und 2010 entbunden hatten – ein Teil (knapp 7000) nach vorheriger Kinderwunschbehandlung, die anderen ohne. Untersucht wurde das Risiko zu sterben, einen Herzinfarkt, Herzversagen, Schlaganfall, eine transitorische ischämische Attacke (TIA) oder Thrombembolie zu erleiden.

Nach einer medianen Beobachtungszeit von fast 10 Jahren zeigte sich, dass die Kinderwunschpatientinnen signifikant weniger Herz- / Kreislauferkrankungen bekommen hatten (adjustiertes Hazard Ratio 0.55, p<0.0001). Dieses geringere Risiko wurde in allen Altersgruppen und Einkommensklassen beobachtet. Die Frauen mit Kinderwunschbehandlung hatten darüber hinaus auch eine signifikant geringere Gesamtsterblichkeit, weniger Thromboembolien oder darauf folgende Depressionen, Alkoholsucht oder selbstzerstörende Verhaltensstörungen (alle p<0.01).

Die Autoren folgerten, dass eine erfolgreiche Kinderwunschbehandlung also kein erhöhtes Risiko für spätere Herz- / Kreislauferkrankungen mit sich bringt.

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben oder bei Ihnen Risikofaktoren für Herz- / Kreislauferkrankungen im Vorfeld einer geplanten Kinderwunschbehandlung vorliegen sprechen Sie unser Ärzteteam darauf an.

Quelle:

Udell JA, Lu H, Redelmeier DA. 9. Long Term Cardiovascular Risk in Women Prescribed Fertility Therapy. J Am Coll Cardiol. 2013 Jul 19. pii: S0735-1097(13)02777-0. doi: 10.1016/j.jacc.2013.05.085. [Epub ahead of print]




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