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IVF Schwangerschaften bei Frauen mit Endometriomen  
Die Empfehlungen von Fachgesellschaften hinsichtlich der Entfernung von Endometriomen (Endometriosezysten) vor einer geplanten IVF Behandlung sind nach wie vor uneinheitlich. Dies liegt auch daran, dass die Auswirkungen dieser Zysten auf die Schwangerschaft und Entwicklung des Kindes noch nicht hinreichend geklärt sind.
 
Ein italienisch-spanisches Forscherteam hat sich in einer aktuellen Studie mit dieser Thematik beschäftigt. Die historische Kohortenstudie umfasste den Zeitraum von 2005-2009 und untersuchte die Schwangerschaften von 78 IVF-Patientinnen mit Endometriomen und 156 IVF-Patientinnen ohne Endometriomen. Alle eingeschlossenen Patientinnen hatten jeweils durch IVF Behandlung eine Ein-Kind-Schwangerschaft.
 
Es zeigte sich, dass sich die Lebendgeburtenrate von den schwangeren IVF-Patientinnen mit Endometriomen nicht signifikant von denen ohne Endometriomen unterschied (78% vs. 83%, p=0,39). Selbst unter Berücksichtigung von möglichen Störgrößen wie Rauchen, vorherige Frühgeburt und anderen Faktoren gab es keine signifikanten Unterschiede in der Chance einer Lebendgeburt bei Endometriompatientinnen verglichen mit Nicht-Endometriompatientinnen (Odds Ratio (OR) 0,79, 95%-Konfidenzintervall (KI) 0,38-1,68). Auch konnten keine Unterschiede bei späten Schwangerschaften und in der neonatalen Phase (Periode nach der Geburt) zwischen beiden Gruppen festgestellt werden. So war z.B. die Chance einer Frühgeburt oder eines für das Reifealter zu kleines Kind (small for gestational age (SGA)) nicht signifikant unterschiedlich bei der Gruppe mit Endometriomen verglichen mit der ohne Endometriomen (Frühgeburten: OR 0,47, KI 0,14-1.54; SGA: OR 0,56, KI 0.12-2.56).
 
Die Forschergruppe kam folglich zu dem Schluss, dass Frauen die mittels IVF Behandlungen schwanger sind und an Endometriomen leiden kein erhöhtes Risiko von Geburtskomplikationen haben.
 
Hierzu ist noch einschränkend anzumerken, dass in der Studie u.a. die Fallzahl relativ klein und das Ausmaß/der Schweregrad der Endometriome vergleichsweise mild war. Dies kann dazu führen, dass ein möglicherweise vorhandener Effekt (besonders wenn er nur gering ist) durch die Studie nicht aufgedeckt werden konnte.
 
Trotz dieser Einschränkungen finden wir die Ergebnisse ermutigend für alle Patientinnen mit Endometriomen. Wenn Sie ebenfalls betroffen sind und Fragen zu diesem Thema haben, sprechen Sie uns jederzeit an: wir beraten Sie gerne in Ihrer individuellen Situation!
 

Quelle: 
Benaglia L, Bermejo A, Somigliana E, Scarduelli C, Ragni G, Fedele L, Garcia-Velasco JA. Pregnancy outcome in women with endometriomas achieving pregnancy through IVF. Hum Reprod. 2012 Jun;27(6):1663-7. Epub 2012 Mar 23.



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