Kein erhöhtes Endometrium-und Ovarialkarzinom-Risiko durch Fertilitäts-Medikamente
Einnahme von Antioxidantien und Spermienqualität
2. Seminar für MFA am 20.10.2012
Mehr Kassenleistungen für Kinderwunschpaare
Spermienqualität hängt vom BMI und Hüftumfang ab
Wiederholte Kinderwunschbehandlungen genauso erfolgreich wie natürliche Empfängnis
Kaffeekonsum während Kinderwunschbehandlung
Wie gut stehen die Erfolgschancen bei männlich bedingter Unfruchtbarkeit?
Kein Krebs durch Kinderwunschbehandlungen
Kein erhöhtes Thrombose-Risiko durch Kinderwunschbehandlungen
PID-Debatte: Zwischenstand
Kinderwunschbehandlung kann biologische Uhr nicht zurückdrehen
Übergewicht im Kindesalter kann Fertilität beeinträchtigen
Erstattung von Kinderwunschbehandlungen auch bei Unverheirateten
Rauchen stört den Histon-Protamin-Austausch bei der Spermienbildung
Einnahme von Antioxidantien und Zeit bis zur Schwangerschaft
Kein erhöhtes Risiko für Herz-/Kreislauferkrankungen durch Kinderwunschbehandlung
Kein erhöhtes Krebsrisiko bei Kindern nach künstlicher Befruchtung
Liegenbleiben nach ET führt nicht zu höheren Schwangerschafsraten
Antioxidantien verbessern nicht die Fruchtbarkeit
Amalgam-Füllungen schädlich für Fruchtbarkeit
Impfempfehlungen für Kinderwunschpatientinnen
Wie wahrscheinlich sind Mehrlingsschwangerschaften bei IVF?
IVF im Blastozystenstadium erzeugt mehr Jungen
Gesundheit von durch IVF gezeugten Erwachsenen
Sport bei Kinderwunsch
Zink macht Spermien beweglich
IVF Kinder völlig normal
Übergewicht beeinflusst IVF/ICSI Ergebnisse
Die richtigen Nahrungs-Fette schützen Mütter und Babys
Täglicher Sex erhöht die Spermienqualität
Fortbildungs-Veranstaltung für Zuweiser
Tag der offenen Tür - Centralklinik
Folsäure schützt das Herz Ihres Kindes
Zuweiser-Hotline
Praxis-Urlaub 24.12.10-02.01.11
Nicht zu lange mit IVF warten
Ab 43 Jahre hat IVF kaum Erfolg
Kinderwunsch in Deutschland nimmt wieder zu
IVF-Kinder schneiden in Leistungstests gut ab
Papa hatte keine Kaulquappen mehr
Wie sicher sind künstliche Befruchtungen
Kinderwunsch-Behandlung im Ausland
Kinderwunsch-Behandlungen steuerlich absetzbar
Praxis-Urlaub 17.08.2013 - 31.08.2013
Kryokonservierte oder frische Embryos?
Neues Kulturmedium verbessert Befruchtungsraten
Urteil zur Präimplantations-diagnostik
Neuer Webauftritt

29.01.2010: Die richtigen Fette in der Schwangerschaft schützen Mütter und Babys

 
Dass eine ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit wesentlich für die Entwicklung und dauerhafte Gesundheit des Kindes ist, ist hinreichend bekannt. Eine internationale Expertenkommission aus elf Ländern hat nun, unter Leitung von Professor Dr. Berthold Koletzko, herausgefunden, dass besonders langkettige, ungesättigte Fettsäuren eine zentrale Rolle für die Entwicklung von Babies spielen. Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren werden nach ihrer englischen Bezeichnung ("long-chain polyunsaturated fatty acids") auch als LC-PUFA oder LCP bezeichnet.

Demzufolge haben insbesondere Arachidonsäure (Omega-6-Fettsäure, AA) und Docosahexaensäure (Omega-3-Fettsäure, DHA) einen erheblichen Einfluss auf die Entwicklung von Gehirn, Zentralnervensystem und Sehvermögen von Babys. Das entscheidende ist, dass diese Fettsäuren vom kindlichen Organismus jedoch nicht ausreichend selbst gebildet werden können. Deshalb ist eine Aufnahme dieser Fettsäuren durch die Nahrung der Mutter in der Schwangerschaft und Stillzeit essentiell für Babys. Die entsprechenden Fettsäuren befinden sich vorwiegend in fettem Seefisch (z.B. Hering, Makrele und Lachs).

Die Expertenkommission von Prof. Koletzko hat eindeutige Ernährungsrichtlinien für Mütter und Babies entwickelt. Demzufolge sollen Mütter in der Schwangerschaft und Stillzeit ausreichende Mengen von langkettigen, ungesättigten Fettsäuren zu sich nehmen, um die Entwicklung von Nervensystem und Sehvermögen ihres Fetus und Säuglings zu fördern und zudem das Risiko einer Frühgeburt und Untergewicht zu verringern. Die Kommission empfiehlt dafür eine Mindestmenge von 200mg ungesättigter Fettsäuren pro Tag. Die empfohlene Dosis lässt sich z.B. mit dem Verzehr von 1 bis 2 Portionen Seefisch pro Woche erreichen.

Schwangere und stillende Frauen, die wenig oder keinen Fisch essen, sollten die Verwendung von entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln erwägen. Einen wesentlichen Beitrag zur Aufnahme der Fettsäuren in den kindlichen Organismus leistet die Muttermilch. Sollte Stillen nicht möglich sein, sollten Flaschennahrungen verwendet werden, die mit entsprechenden Fetten angereichert sind. Der Anteil an langkettigen, unge-sättigten Fettsäuren sollte dabei zwischen 0,2 und 0,5 Prozent des Gesamtfettgehalts ausmachen.

Quellen:




Kontakt
Centrum für Kinderwunsch Pforzheim | Zerrennerstr. 22 – 24 | 75172 Pforzheim (Germany)
Telefon: +49 (0) 7231 / 28 08 28 - 0 | Telefax: +49 (0) 7231 / 28 08 28 - 88 | E-Mail: info@kinderwunsch-pforzheim.de
© 2014 – Centrum für Kinderwunsch Pforzheim
Umsetzung & Design by M3-Communication.de
Unser IVF-Zentrum ist zertifiziert
nach DIN ISO 9001:2000
nach oben